'
Nachteulenimbiss'
mit Hendrix Ackle am Piano und Werner Bodinek an der Gitarre mit Texten und Songs von Guy Krneta und Tom Waits.
Ein nächtlicher Streifzug durch alltägliche Sensationen, randständige Geschichten, wie sie nur mitten unter uns passieren können. So absurd, dass man nur noch schmunzeln mag. Auf eine berückende Art schrecklich und hoffnungslos romantisch.
Auf der
Speisekarte (pdf) finden Sie Texte von Guy Krneta und Paul Haller und gewagte Anlehnungen an die Texte und die Musik von Tom Waits
Lichtkonzept und -technik von und mit Stephan Haller
Presseschau:
Aargauer Zeitung, 3. März 2009 (pdf)
Langenthaler Nachrichten,
1. Dezember 2009 (pdf)
Der Nachteulenimbiss ist
ein musikalischer und verbaler Exkurs durch alltägliche Sensationen, randständigen Geschichten, wie sie nur mitten unter uns passieren können. So absurd, dass man nur noch schmunzeln mag. Auf eine berückende Art schrecklich und hoffnungslos romantisch.
Die Nachteulen sind
Hendrix Ackle ist ein Phänomen in der Europäischen Soul-, Funk- und Bluesszene. Als Pianist und Organist ist er ein vielgefragter Sessionmusiker, so u.a. bei Cyrano, Betty Legler, Funky Brotherhood, Lovebugs und Michael von der Heide, als Leader seiner eigenen Formation „Hendrix/Cousins“ ist er ein feuriger Performer. Die Basler Zeitung schrieb unlängst über Hendrix: „Vieles ist nur angedeutet, lockt, funkelt. Hendrix singt als Crooner, als Schmeichler, als Grübler, als Zweifler, den manchmal das heulende Elend packt. Und selbst dann ist er gut. Hören Sie genau hin!“
mehr finden Sie unter
www.hendrixcousins.com
Werner Bodinek ist Schauspieler, Musiker, Produzent und geht seit dreissig Jahren den Weg als freischaffender Theatermacher durch die Schweiz und den deutschsprachigen Raum. Theater Momo, Theater M.A.R.I.A., Theater ond-drom sind Stationen. Mit Theaterstücken, und fürs Theater bearbeiteten Texte von John Berger, Hermann Burger, T.C. Boyle, Guy Krneta, Frank Richard Stockton war und ist er unterwegs. Er ist auch Mitautor verschiedener Theaterstücke. Eine typische Nachteule im dichten Wald des Freien Theaters in der Schweiz.
Das Nachteulenimbiss-Konzept
Nach den ersten Gehversuchen bei Kultour Baden und dem Kulturfest in Aarau sind
Hendrix Ackle und Werner Bodinek der Realisation zu einem abendfüllenden Programm näher gekommen.
Sie schöpfen aus dem Fundus ihrer musikalischen Vorlieben (es darf auch Klassik sein) und beschäftigen sich mit den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines musikalischen Duos.
Das musikalische Schaffen von Tom Waits steht Pate in der Erarbeitung der Musik. Wie auch Tom Waits sind Ackle und Bodinek für den "Nachteulenimbiss" in der Folk-, in der Jazz-, und in der Rockmusik zuhause. Nun haben sie auch Noten von Schubert und Mahler aufs Klavier gelegt.
Es scheppert, schlingert und kracht und säuselt, mal leise, mal kräftig, oder auch ganz einfach musikalisch zu und hergehen.
Hendrix Ackle und Werner Bodinek, die Geschichtenerzähler, führen das Publikum durch das randständige Programm, schlüpfen für kurze Momente, die ihnen die Texte bieten, in die Haltung der Protagonisten der an den Abenden stattfindenden Geschichten.
Guy Krnetas Texte sind Einblicke in die menschliche Unzulänglichkeit, sie bohren sich tief hinein in individuelle und gesellschaftliche Umgangs- und Kommunikationsformen Ob er von Gilbert, Marc, Karl oder von Buumes erzählt, immer schwingt aber auch Sympathie mit für das nur allzu menschliche Verhalten der in den Geschichten auftretenden Figuren. Es sind keine Geschichten über Sieger und Gewinner die durch unseren Alltag protzen. Es sind Erlebnisse und Geschichten der "kleinen einfachen Leute".
Paul Haller war ein aargauischer Dichter (1882 - 1920). Von ihm gibt es eine Reihe von Mundartgedichten die Hendrix Ackle und Werner Bodinek in einer Auswahl auf die Speisekarte des "Nachteulenimbisses" gesetzt haben. Ein vergessener und wieder entdeckter Aargauer Autor.
Humorvoll, witzig, ironisch und bei aller Leichtigkeit sehr gescheit und einfühlsam.
Nachteulenarbeit
Hendrix Ackle und Werner Bodinek untersuchen das Textmaterial auf ihr rhythmisches und melodisches Potential. Krneta selbst vertieft seine Texte übers Lesen. Nicht das Niedergeschriebene bestimmt die Endgültigkeit eines Textes. Erst wenn der Text sich vom Papier löst und als gesprochene Sprache stimmt, scheint er fertig. Das Ziel von Ackle und Bodinek ist das Zusammenführen von literarischem Text und Musik zu einem Ganzen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln eines Duos. Was in diesem Zusammenhang "Musik" bedeutet bleibt offen. Da ist aber auch alles möglich.